Basiswissen - 2017. 07. 13.

Farb- und Stilberatung – Kleider und Schmuck

Sommertypen

Gesamteindruck:

  • Immer fröhlich, frisch und modern aussehend, stets unkompliziert und natürlich – der Sommer ist das Topmodel unter den Jahreszeiten. Meistens gleichmäßig gebräunt, ist der Sommer der Glamour selbst, die Queen der Küste. Ob schlicht gekleidet oder als Paradiesvogel, diesem Typ scheint alles zu stehen.

Passende Mode:

  • Sommertypen mit etwas blasser Haut und aschblonden Haaren sollten darauf achten, nicht zu starke Farben zu tragen. Oft neigt der Sommertyp zu schwarzen Kleidern, da die blonde Mähne dazu gut wirkt, was ohne bunte Farbklekse nicht empfohlen wird. Die Haut sieht mit fröhlichen, aber kalten Farben viel besser aus. Sogar übertriebene Schminke steht diesem Typ. Was ihm passt, sind Designermode, moderne bis glamouröse Stile und innovative Stoffe wie Kunstleder, Netz, Walk und Leinen. Gehäkelte Kleider oder Oversize-Strickmode gehören auch zum Repertoire des Sommertyps.
  • Vor allem für weibliche Frauen (X und A) mit Taille empfehlen sich schlanke Kleider mit taillierten Blazern in starken Sommerfarben wie Rot und Marineblau mit Weiß oder auch Sand. Den I- und H-Frauen sind freche Hosen und Hosenanzüge bzw. Complés in Candyfarben anzuraten. Gerne können auch verschiedene Farben auf einmal verwendet werden. Die Casualmode in Jeansoptik ist für Sommerfrauen geschaffen: Jeansjacken stehen H- und V-Frauen überwältigend. Riesengroße Tücher und Capes runden das Image ab. Bei fülligerem Bauchbereich (O-Typ) sollten schwingende asymmetrische Formen gewählt werden mit extravaganten Schmuckstücken, um nie langweilig zu wirken. 

Worauf ist bei den Farben zu achten?

  • Der Sommertyp muss trüb aussehende und vor allem dunkle Farben in Kombination vermeiden. Gelbliche Brauntöne sind kategorisch ausgeschlossen! Stets sind lebensfrohe Flecken in die Garderobe einzubeziehen. Am Gesicht ist viel weiß und pastell zu benutzen.

Welcher Schmuckstil passt am besten?

  • Der moderne Stil mit seiner klaren Formenwelt, und zwar in der Metallfarbe silber. Bei der Zusammenstellung kompletter moderner Outfits mit Schmuck ist nur darauf zu achten, dass der Look nicht zu streng und seelenlos wirkt. Denn Sommerfrauen sind die Fröhlichkeit selbst. Klassischer Schmuck sieht am Sommertyp deshalb meistens zu altbacken aus.  Moderner Schmuck hingegen, der Größe und Attraktivität besitzt und damit die Sommerfrau hervorhebt, ist perfekt. Geometrisch geformte Klipse und Kreolen, lange Kettenkaskaden oder steife Kropfbänder sehen gut aus. Die bevorzugten Farben des modernen Modeschmucks können an die Outfits angepasst werden. Aus Plastik und in schrillen Farben passen sie zum Alltagslook des Sommertypes. 
  • Der extravagante Stil, da er darauf zielt, Aufsehen zu erregen und ein innovatives Bild zu schaffen. Ausgeflippt und unkompliziert schmückt sich die Sommerfrau gerne ungewöhnlich. Sie mag kreative Ideen im Styling: Ihre extravaganten Schmuckstücke haben keinen gemeinsamen Nenner, sehen zusammen einfach nur interessant aus. Ob in Farbe, Material oder Form, ob als ungewöhnliche Parure oder als asymmetrische, übergroße Luster-Ohrringe – die Sommerfrau liebt Eyecatcher. Wie die verschiedenen Zusammenstellungen tragbar sind, ob sie alltagstauglich oder eher verrückt wirken, beurteilt sie mit äußerster Flexibilität. Darum sollte man auch für Festlichkeiten individuell entscheiden, welchen Stil die Sommerfrau trägt, denn kreative Schnitte und starke Farben mit modernem Schmuck passen genauso gut zu ihrem Typ wie schlichte Kleider mit extravaganten Schmuck im Megaformat.

 

Beispiele für modernen Schmuck des Sommertypen.

Wintertypen

Gesamteindruck:

  • Unnahbar, mystisch und zurückweisend präsentiert sich der Wintertyp seiner Umgebung. Ob zerbrechliche Feenkönigin oder pompöse Filmdiva, ob Killerin oder Raubkatze, dieser Typ lässt niemanden ungerührt. Die Garderobe unterstreicht den Diven-Flair. Er ist unübersehbar, attraktiv und bereits als Teenager ein Herzensbrecher. Frühreif und imposant ist er niemals kindisch und fröhlich.  

Passende Mode:

  • Der Wintertyp sollte seine distanziert und kalt wirkende Ausstrahlung nutzen und nie zu viele Farben oder zu schrille Muster auf einmal tragen. Geometrische Muster auf schwarzem Grund oder Kombis wie royal und weiß, magenta und schwarz kommen super zur Geltung. Plakative Farben lassen den blassen Typ strahlen. Elegante Schnitte, moderne Details, Schlichtheit und Purismus unterstreichen die Zeitlosigkeit und Katzenhaftigkeit dieses Types. 
  • Vor allem bei weiblichen Frauen (X und A) mit Taille sind schlanke Kleider mit taillierten Blazern in kalten Farben zu wählen: Das ewige Basic sind schwarze Outfits. Schwingende Capes, Kleider und Schals in Plakatfarben von Zitrone bis Rubin und Royal gehören zu den Accessoires. Auch schlanke Hosen und Röcke bzw. Blazer in allen Farben des Winters unterstreichen die starke Präsenz dieses Typs. Für I- und H-Frauen empfehlen sich freche Haremshosen und Complés in gedämpften Farben, dabei kann gerne auch auf Kontraste mit weiß oder schwarz gebaut werden. Die Casualmode sollte nie zu lässig wirken. Glänzende Blousons stehen H- und V-Frauen überwältigend. Bei fülligerem Bauchbereich (O-Typ) sollten schwingende, assymmetrische Formen gewählt werden mit extravaganten Schmuckstücken, um nie langweilig zu wirken.  

Worauf ist bei den Farben zu achten?

  • Mediterrane Typen können ethnische Elemente in kalten Naturtönen tragen, ihre braunen Augen sollten aber nie dazu einladen, warme Erdtöne zu nehmen. Blasse Wintertypen können gedämpft und neblig wirkende Nuancen und Sorbet-Töne wählen, sollten aber niemals auf schwarze Kontraste verzichten, sonst wirken sie unscheinbar. Auch ausgelaugte Farben, gelbstichige Grün- und Brauntöne sollten vermieden werden. 

Winterharmonien in Stoff und Schmuck.

Welcher Schmuckstil passt am besten?

  • Der klassische, da er durch seine Edelkeit ein hervorragender Begleiter jeglicher Kleidungs- und Accessoirestile der kühlen Winterfrau ist. Er harmoniert, in edlen Metallen gefertigt, mit dem schnörkellosen Stil der Garderobe. Als Farbe eignen sich vor allem platin und mattes silber. Mittelgroße Ohrstecker und dazu feine Colliers, Ketten von kurz bis lang mit edlen Medaillons, oft mit eingefassten Edelsteinen, heben den Luxusstil der Winterfrau hervor. Wichtig ist eine trendlose und wertvolle Anmutung. Auch zu Festlichkeiten trägt die Winterfrau klassischen Schmuck, bevorzugt als Parure, die wertvoll aussieht, zum langen, kurvenreichen Kleid in ihrer Lieblingsfarbe schwarz.
  • Der extravagante, denn die Winterfrau mag es, Aufsehen zu erregen. Vor allem zu speziellen Anlässen verwendet sie gerne Extravaganz und kreative Stylingideen. Ihre Schmuckstücke haben keinen gemeinsamen Nenner, sie mixt klassische Elemente mit extravaganten, zum Beispiel große Broschen mit zurückhaltenden Ohrsteckern. Dazu akzentuieren Oversize-Accessoirs wie Schmucktaschen ihren persönlichen Stil. Oft genügt ihr auch ein fulminanter Schal zu einem Statement-Ring. Es ist ihre Art, die sie zusammen mit ihren Accessoires und Kleidern extravagant wirken lässt. Souverän und flexibel trägt sie alles, nur keinen Mainstream.

Schauen wir nun einige einfache Fallbeispiele an.

Die junge Beraterin ist eine Frühlingsfrau mit fülliger H-Figur. Um sie passend anzukleiden, musste man nicht nur schlicht geschnittene Kleider ohne Taillennaht, sondern gleichzeitig auch einige Farben der Palette anwenden. Besonders wichtig war, die passende Haarfarbe zu wählen, welche sie und ihre Kleider erstrahlen lässt.

Die angehende Schauspielerin hat eine weibliche Figur. Daran müssen wir nichts ändern. Als attraktiver Sommerfrau stehen ihr kalte und neblige Farben sowie farblich definierter Schmuck. Wenn sie warme Farben trägt, wie auf dem rechten Bild, wirkt sie blass und zurückhaltend.

Die Studentin ist eine Herbstfrau wie aus dem Bilderbuch. Als schlanker I-Typ kann sie wahrhaftig alles tragen. Dramatische Schminke und Farben des Winters machen sie jedoch matt und überdecken ihr zartes Image.

Die junge Mutter hat eine schmale Taille und eine etwas fülligere X-Figur. Die Betonung der Taille wie auch eng anliegende Kleider sind für sie Ideallösungen. Sie mag Farben und auffälligen Modeschmuck sehr, muss aber darauf achten, dass grelle Farben gut zu ihr passen, Frühlingsfarben wie Grasgrün mit Gold aber zu warm für ihren Teint wirken und sie erblassen lassen. 

 

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…ist im Gesamtbild zart und hell mit einem warmen Hautunterton, der milchig-weiß, pfirsichfarben oder goldbeige ist. Der Frühlingstyp bräunt langsam und nie richtig. Sommersprossen sind orange-nougat-farbig. Vorherrschend sind hellgraue, blaue und blaugrüne Augen; es sind immer goldene Flecken oder Strähnen  in der Iris zu erkennen. Hellbraune Augen sind oft mit goldenen oder grünen Flecken durchzogen. Als Kind hat der Frühlingstyp einen helleren Haarton, der nachmattiert, aber nie nachdunkelt.

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Der dunkle, jedoch kalte Typ und damit der letzte zu analysierende Jahreszeitentyp ist der Wintertyp, der einen blassen, oft wachsähnlichen oder einen oliven Hautunterton besitzt. Die oberflächliche Hautfarbe reicht von sehr hell bis ganz dunkel. Einige Wintertypen sind sehr blass und bräunen langsamer. Die meisten mediterranen, asiatischen und dunkelhäutigen Menschen gehören dem Wintertyp an. Der Wintertyp bräunt meistens intensiv, oft etwas graustichig. Die Augenfarbe ist meistens braun, von starken Augenbrauen und langen Wimpern umrandet.