Dress Code – Kleiderordnung im Überblick
Basiswissen - 2017. 06. 05.

Dress Code – Kleiderordnung im Überblick

1.Stadt und Büro

Die Kleiderordnung wird als Pyramide aufgefasst, an deren unterer breiter Basis die Alltagsoutfits platziert sind. Je höher man steigt, desto weniger Kleidungsstücke findet man. Man geht also in der Skala von der Alltagskleidung, die keiner sozialen Normierung unterliegt, über formelle Looks bis zu den festlichen Anlass mit ihren steifen Vorschriften voran. Als Orientierungshilfe finden Sie im Folgenden hinter den Bekleidungs-Benennungen auch deren englische Bezeichnungen, weil diese international benutzt werden.


 Für sich genommen, ist dieses Outfit aus Sicht der Kleiderordnung neutral. Erst durch seine konkrete Nutzung zu einem bestimmten Anlass wird der Begriff „passend“ oder „unpassend“ definierbar.

1. Alltagsbekleidung
(Slacks)
Diese Art der Bekleidung kommt ausschließlich im Privatbereich vor und sollte nur in der Freizeit getragen werden. Auch die Alltagskleidung sollte stets dem Farbtyp, Körperbau, Alter und Geschmack seines Trägers entsprechen. Denn der Dress Code ist immer auch eine Art Visitenkarte. Darum sollten vor allem öffentliche Akteure stets daran denken, auf ihr Image zu achten! Unter den Alltags-Outfits sehen wir im Sommer bei den Herren zum Beispiel Bermudas mit Flip-Flops oder T-Shirts mit Turnschuhen, bei den Damen Hot Pants mit flachen Sandalen oder Strandkleider mit Wedges oder auch Miniröcke mit Schlauchtops. Im Winter gehören kreative Strickwaren in diese Kategorie: Turtleneck-Pullover und Kardigans, Kord- und Jeanshosen und zum Beispiel Boots bei beiden Geschlechtern. Auch Fell- und Lammfelljacken bzw. sportive Parkas gehören zu diesem Look.

Bequeme Alltagskleidung in fröhlichen Farben.

Stoffe wie Jeans und Strick, aber auch zu kurze oder zu bunte bzw. gemusterte Stoffe gehören zu Slacks und Casual.

2. Stadtbekleidung

(Casual, Dressy Casual und Smart Casual)
Die stadtfeine Variante umfasst modisch-elegante Outfits im Sommer, wie Seathkleider in Leinen oder schwingende Seidenröcke mit Blusen und dazu Ballerinas und hochhackige Sandalen bei Damen, lange Leinenhosen bzw. Chinos und ungefütterte Sakkos, lässige Hemden und Polohemden mit Mokassins oder Sneakers bei den Herren. Im Winter fügt sich Feinstrick mit Sakko und Blazer bei Herren und Damen in den Stil. Auch Lederschuhe und bei den Damen zum Beispiel hochhackige Stiefeletten gehören zum „chic-klugen“ Look. Ausgefallene Lederblousons und pfiffige Wollware runden den Stil ab. Das Gesamtbild ist stylish und gepflegt, mit einer gewissen Zeitlosigkeit.


Gepflegte Citybekleidung für Damen und Herren.

3. Geschäftsbekleidung, Bürobekleidung

(Business Formal, Business Casual)
Zum Geschäftsalltag gehören in erster Linie Anzüge bei Herren und Kostüme bei Damen, komplettiert mit Ensembles aus Ober- und Unterteil in elegantem Stil. Je eleganter der Gesamtlook sein soll, desto mehr sollte man Anzüge mit Weste tragen. Kombinationen aus Kleid und Blazer sind bei Damen erlaubt.
Definition - Ein Anzug oder ein Kostüm beinhaltet ein Sakko/einen Blazer und ein Unterteil, also Hose oder Rock im selben Stoff mit identischer Farbe. Je festlicher der Anlass, desto wichtiger ist die Verwendung solcher Zusammenstellungen. Wenn Ober- und Unterteil in Farbe oder Stoff voneinander abweichen, dann nennt man das bei den Herren Broken Suit (gebrochener Anzug) und bei den Damen Ensemble.
Im Büro wählt man klassische Farben, die der Mode und Jahreszeit folgen. Dazu gehören: Beige, Dunkelblau und Cognac sowie Schwarz und Grau mit Weiß oder, bei den Damen, mit Rot und Fuchsia. Beim Business Formal ist der Gesamteindruck dezenter: dunklere Farben und feine Harmonien, Hemd mit Krawatte und bei Damen eine Bluse sind die Basis. Auffällige Prints sind nicht erlaubt. Der Herr trägt dazu elegante Geschäftsschuhe mit Ledersohle. Bei den Damen sind mittelhohe, vorne geschlossene Slings oder Pumps Vorschrift. Beim Business Casual sind Kombinationen und modische Details erlaubt, solange Schnitte und Stile der Geschäftsbekleidung entsprechen. Denken Sie bei Geschäftskleidung immer daran, dass es nicht um Geschlechtsmerkmale, sondern um Kompetenz geht. Deshalb sollten Damen folgende Regeln beachten: 1. nicht zu kurz, 2. nicht zu eng, 3. nicht durchsichtig. Die Betonung der Körperformen und zu viel Haut sind nicht erlaubt.


Heute mal keine Geschäftstermine? Die meisten Firmen lassen diese Outfits als Bürobekleidung durchgehen.


Elegante Businesskleidung für Damen und Herren.

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Haben Sie das schon gesehen? Verpassen Sie es nicht!

Farb- und Stilberatung – Kleider und Schmuck
Basiswissen - 2017. 06. 05.

Eine typgerechte Farb- und Stilberatung unterstützt die optimale Zusammenstellung der Garderobe. Für die einzelnen Jahreszeitentypen lassen sich keine Regeln zur Verwendung bestimmter Schmuckfarben und -stile festlegen. Vielmehr bildet die Wirkung, die eine Person auf uns hat durch Stil, Farbe, Körperbau und Charakter, den Rahmen, den wir in der Beratung mit konkreten Schmuckstücken ausfüllen können. Bei der Harmonisierung der einzelnen Kundenpigmente mit Kleidung und Schmuck spielen also weit mehr Aspekte eine Rolle als eine inflexible Jahreszeitentyp-Kategorisierung.

Der Herbsttyp
Basiswissen - 2017. 06. 08.

Das Pendant zum Frühling ist der immer noch zur warmen, aber dunkleren Palette gehörende Herbsttyp. Die Farbe der Haut des Herbsttypen reicht von einem sehr hellen Elfenbein bis zu Goldbraun. Der helle Hauttyp ist empfindlich, neigt stark zu Sommersprossen und ist ausgesprochen sonnenscheu, da er überhaupt nicht bräunt. Am häufigsten hat der Herbsttyp kastanien- oder mittelbraune Haare und braune Augen. Helle Haare und Blondtöne sind ausgeschlossen.