Über mich

Ich komme aus Budapest, Ungarn, heiße Krisztina Szür, und bin seit fast drei Jahrzehnten als international tätige Stylistin in der Modebranche unterwegs. Ich nehme an Fotoshoots teil und kooperiere mit Filmemachern. Seit 15 Jahren werde ich verstärkt als Dozentin und Autorin engagiert. Ich unterrichte in mehreren Fremdsprachen.

Sehr früh konzentrierte ich mich auf Privatkunden. Meine Erfahrung ist, dass ein Kunde von seinem persönlichen Stilberater vor allem Einfühlungsvermögen, Kreativität und Fachwissen erwartet. Das Spektrum an Tätigkeiten reicht von einer Farb- und Stilanalyse mit Schrankcheck in fünf Stunden bis hin zu einer längerfristigen beratenden Begleitung mit einer sukzessiven, gemeinsamen Erneuerung der Garderobe und Auswahl verschiedener Outfits.

 

 

Eine meiner Kundinnen, siehe oben, arbeitete als Automechanikerin, und hatte nichts Weibliches an sich. Sie entschied sich für die Beratung um aus den praktischen Overalls und dem graue-Maus-Image „rauszukommen”. Das Umstylen brachte nicht nur eine strahlende junge Frau zum Vorschein, sondern veränderte ihre ganze Attitüde. Ihr Vater rief gerührt an, dass er nun wirklich EINE Tochter hat.

Ich habe in meinen vielen Berufsjahren beobachtet, dass jeder Stylist ein bisschen anders veranlagt ist und sich auch im Laufe seiner Arbeit verändert, neuorientiert und weiterentwickelt.  

Bereits im Kindesalter zeichnete und knetete ich mit großem Enthusiasmus. Als Teenager wurde ich bereits von Magazinen als Illustratorin engagiert, und meine ersten Artikel erschienen vor dem Abitur. Mein Weg führte mich schließlich in den 1990-er Jahren in die Marketingbranche. Während meiner Beratungstätigkeit für Unternehmen auf den Gebieten Events und Kommunikation bemerkte ich, dass ich erstens alles aus der Sicht einer Designerin betrachte, und zweitens, dass alles Psychologie ist, sprich die ästhetische und etische Wirkung der Arbeiten auf andere. 

Schon bevor es in Europa den Job eines Stylisten gab und noch bevor ich Modefirmen beriet, wandte ich die Massen- und Farbpsychologie in meinem Beruf an. Das Wissen hierzu hatte ich an der Fakultät für Internationales Marketing einer US-Universität erworben. Es handelte sich damals um ein völlig neuen Blickpunkt, und diese Denkweise korrespondierte sehr gut mit der ab den 1980-er Jahren boomenden Farb- und Stilberatung. Immer mehr in die Gestaltung von Logos, Broschüren und Werbung vertieft, weitete ich meine Beratungen zu Farbharmonien und Formen auf Menschen und Innenräume aus und absolvierte schließlich eine Hochschule für Innendesign.

Ich richte nicht nur private und gewerbliche Räume ein, sondern style für Kunden auch sog. Moodfotos und Arrangements. Sehr beliebt ist meine Tätigkeit als Stildirektor, im Rahmen dessen ich Räume nach gegebenen historischen oder farblichen Schemen umstyle, oder vorgegebene Objekte integriere.

Da ich von Modefirmen des Prêt-à-porter und der Haute Couture angesprochen wurde, passte auf einmal alles toll zusammen. Fotoshootings für Kataloge und Magazine, Modenschauen, Kundenabende, Zusammenstellung von Kollektionen, Hilfe bei der Auslandsexpansion, Positionierung von Labels. Das waren einerseits Aufgaben für einen Marketingexperten, andererseits für einen Creative Director. Sehr rasch entdeckte ich, wie viel Spaß mir das Kreieren verschiedener Stile bereitete. Als Kunst- und Modehistorikerin drehte ich Filme und inszenierte extravagante Foto-Looks.

Großen Spaß machen Fotoshoots, in denen ich eine Epoche nachstelle, hier bestellte ein Art Déco Café das Styling des Innenraumes und eine besondere Fotoreihe im Stil der 1920-er Jahre.

Auch als Event lassen sich historische Stile anwenden, wie hier auf einer Swing-VIP-Party der Commerzbank. 1930-er Jahre Modenschau, Verkostung und Filmprojektionen gehörten zum Angebot. 

Da ich die Accessoires immer, die Outfits fast immer selbst stelle, verwende ich sie oft wieder.

  

Der Stil von Byzanz inspirierte uns auch mit Gold, üppigem Schmuck und typischen Roben. 

Rokoko Mood – Inspiration mit Chinoiserie Tapeten als Fotografik.

Der Kunde ist König. Wenn es schlicht sein soll, steht der Modeschmuck im Rampenlicht.

Für eine Kampagne sind andere Fotos geeignet.

Natürlich muss es manchmal anstatt fantasievoll sehr authentisch sein. Wie hier, als eine Schaupielerin für einen Film im Stil der Sisi eingekleidet wurde. Historisch so echt wie nur machbar.

Auch Objektfotos und Illustrationen sind in dieser Branche wichtig, ob handgemalt oder per Photoshop.

Den Ausgleich bildeten bereits im Jahr 2000 verschiedene Damen-Workshops bzw. Farb- und Stilberatungen. Mich in die Lage eines Kunden hineinzuversetzen, ihm einfach zu HELFEN, das Maximum aus sich herauszuholen, ist ein echtes Aha-Erlebnis - nicht nur für den Kunden, sondern immer wieder auch für mich. 

Have fun! Interessierte Damen, die einmal Farbberater werden müssen. Wir analysieren hier gerade das Angebot eines Versandhauses.

Nicht ganz so schlank wie die Models? Viele rundliche Damen wollen nicht nur besser aussehen, sondern sehnen sich nach einer Plus-Size-Karriere. Sie lernen posieren, den Catwalk und bekommen Stylingstipps.

Ich style nicht nur! Oft mache ich es vor! 

Wenn man mit Menschen außerhalb des Rampenlichts arbeitet, muss man bodenständig und verständnisvoll sein. Dabei konzentriere ich mich immer auf das Durchsetzbare. Nicht verändern, sondern verfeinern. Es geht um eine verantwortungsvolle Arbeit: Man greift in die Selbstwahrnehmung der Kundinnen und Kunden – ja, es sind oft auch Herren interessiert – ein. Oft nimmt man dessen Selbstbild auseinander und setzt es neu zusammen. Und das oft binnen kurzer Zeit. Doch Vorsicht: Dem äußerlichen Imagewandel kann der Kunde innerlich oft nicht so schnell folgen. Denn das Image des Hässlichen Entleins oder das eines von den Damen vernachlässigten Herrn streift der/die Betreffende trotz seines neuen positiven Selbstbilds nicht leicht ab! Hier ist Fingerspitzengefühl bei der Beratung gefragt.

Die passenden persönlichen Farben sind auch bei Männern die Basis für das Zusammenstellen der Outfits. Einer der Herren rief mich nach der Beratung an, dass er alle empfohlenen Hemdfarben gekauft hätte, und nun vor seinen nichts ahnenden Kollegen steht, die applaudieren.

Der Wille, mein Wissen einem größeren Kreis von Leuten weiterzugeben, führte mich vor 15 Jahren in das Coaching von Modeschöpfern und Innendesignern. Ich unterrichte heute in Österreich, Ungarn und Deutschland in staatlich anerkannten Lehrgängen und Universitäten. 2003 rief ich eine eigene Hochschule für Stylisten in Budapest ins Leben, was völlig neu war, und die in fünf Semestern auch heute noch eine Berufsausbildung anbietet. 

Mithilfe professioneller Models und Fotografen lernen die Studenten u.a. das Styling für die Modefotografie – hier ihre Arbeiten.

Ich selbst unterrichte heute in Workshops neben Stylisten oft auch spezielle Zielgruppen wie Hochzeitsstylisten, Frisöre, angehende Models oder Plus Size. Alle Unterrichtstypen, die ich anbiete, sei es ein Unikurs, ein Workshop oder E-Learning, haben folgendes gemeinsam: Sie vereinen viel theoretisches und praktisches Wissen, bieten den Teilnehmern individuelle Unterstützung und sind geprägt von einem entspannten Arbeitsklima.

Darüber hinaus gab ich neben Hunderten von Artikeln mehrere Bücher und E-Books heraus und verfasste internationale Lehrganghefte für die Europäische Fernstudienorganisation ELO Nederlanden und das Institut für Lernssysteme ILS Hamburg. 

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